Ruhrort 2010
  Freihafen 2010 - Bergiusstraße/Ecke Fabrikstraße
 


Die Stadt ist ein Ort ständiger Transformation, ein Umschlagsplatz der Veränderung. Im ehemaligen Lokal "Zum Freihafen“ und dem mit ihm via Mauerdurchbruch verbundenen Frisörsalon wird eine Freizone – und garantiert kein Handelsplatz – für Künste entstehen: Installation, Ausstellung, Performance – Schrifttanz, Wortbilder, Sprachmusik. Rüdiger Eichholtz und Max Bilitza kuratieren eine Produktionsstätte im Herzen Ruhrorts, die einen Zwischen-Raum für Akteure, Genres und Stile bietet und mit künstlerischen Mitteln realen gesellschaftlichen Bedürfnissen Geltung verschafft.

In Kooperation mit "European Accents in Perm“ verbindet die Inszenierung "Freihafen 2010" die Städte Perm (RU), Pécs (HU) und Duisburg. Bacchantische ungarische und russische Abende spontan im Freihafen und geplant im Lokal Harmonie.

www.perm-duisburg-pecs.eu

Die Freihafeninszenierung wird von folgenden Künstlern realisiert:
Sigrid Beuting, Marita Bulmann, Semiramis Ceylan, Marc Dietschreit, Viktoria Eichholtz, Rüdiger Eichholtz, Nico Grasselt, Nadine Heinze, Ravil Khakimov, Andrey Khusid, Wolf Lipka, Pio Rahner und Nesrin Tanc

Der Freihafen ist eine Freizone – und garantiert kein Handelsplatz - für Künste im Rahmen der 33. Duisburger Akzente unter dem Motto „Hafen“. Installation, Ausstellung, Performance – Schrifttanz, Wortbilder, Sprachmusik. Rüdiger Eichholtz und Max Bilitza kuratieren eine Produktionsstätte im Herzen Ruhrorts, die einen Zwischen-Raum für Akteure, Genres und Stile bietet und mit künstlerischen Mitteln realen gesellschaftlichen Bedürfnissen Geltung verschafft.
Im ehemaligen Lokal Zum Freihafen und dem mit ihm via Mauerdurchbruch verbundenen Frisörsalon werden Kunstwerke russischer, ungarischer und deutscher Künstler präsentiert. Dass diese Werke in Ruhrort zu erleben sind, wurde durch die Vernetzung der Städte Perm, Duisburg und Pécs auf kreativem Wege erreicht. Jetzt warten die Kunstwerke an der Schwelle zu ihrer weiteren Bearbeitung oder Distribution im Freihafen. Die Inszenierung gibt einen ersten Einblick in die Arbeit des Künstler-netzwerks "European Accents in Perm“, welches im September 2010 in Duisburg seine Ergebnisse präsentieren wird. Da sich die Arbeiten der Künstler bislang in einem undeklarierten Zwischenraum befinden, erfüllt der Freihafen im Rahmen der Duisburger Akzente eine doppelte Aufgabe: Erstens ist er Schaufenster und Auf-bewahrungsort für Ergebnisse und Arbeitsproben des Netzwerkes "European Accents". Zweitens ist er selbst eine Produktionsstätte, in der durch Ausstellung, Installation und Per-formance ein Durchbruch zwischen den Städten, KünstlerInnen und Genres entsteht.

Die multimediale Produktion wird täglich von 18.00 bis 19.00 Uhr als Ausstellung begehbar sein, davor und danach ist der Raum öffentliche Produktionsstätte oder für Zuschauer durch Schaufenster einsehbar.
Zusätzlich ist der "Freihafen 2010" mit folgenden Veranstaltungen zu Gast im Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort:

27. 5. ab 20.30h „Freihafen Revue“ Musik, Poesie, Bilder und Performance im Lokal Harmonie
mit: Filipo Fiori, Stephen Harrap, Tom Liwa, Werner Muth, Eun Jung Lee, Susann Harrap, Felix Hüning, Gülüzar Sahin, Torsten Caeners, Nadine Heinze und Marc Dietschreit.

4.6.ab 20.30h „Neuland“: Performance, Poesie, Videos im Lokal Harmonie
mit Max Bilitza, Marita Bulmann und Hajnal Szolga

Wohnt derjenige, der diese Stadt, ich meine den Körper des Menschen, erbaut hat, in ihr oder ist es ein anderer?

NEULAND ist eine Schnittstelle zwischen Musik, Poesie, darstellender Kunst, Tanztheater und Neuen Medien. Das interdisziplinäre Team von Künstlern nähert sich der Stadt als Sprache und begreift die Sprache als Stadt, um eine gemeinsame Form des Ausdrucks zu finden. Ziel ist es, verschiedene Eindrücke, Quellen und Visionen von Perm, Duisburg und Pécs zu kombinieren.
Am Ende wird eine Multimedia-Performance geschaffen werden in der Umgebung einer Sprachstadt, wo alles möglich ist. Die Zuschauer und die Darsteller sind Gäste in einem gren-zenlosen Haus in einer unsichtbaren Stadt – in einem NEULAND.
Das NEULAND Projekt besteht als Plattform für internationale Künstler aller Genres seit 2005 und erweitert sich stetig. Derzeit umfasst es Künstler aus Russland, Ungarn, Tschechien, Holland und Deutschland.
Max Bilitza, Marita Bullmann und Hajnal Szolga zeigen am 4.6. im Lokal Harmonie mit einer Multimedia Präsentation einen Ausschnitt aus der neusten Produktion, die im September 2010 in Perm, Pécs und Duisburg im Rahmen des Festivals „European Accents“ uraufgeführt wird.


 
 
 
 
 
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